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ReiseCenter Rhyfälde - Ihr persönlicher Reiseplaner

Das ReiseCenter Rhyfälde arbeitet mit verschiedenen Leistungsträgern und Anbietern in der Schweiz und in ausgewählten Destinationen zusammen. Gerne empfehlen wir Ihnen unsere Partner für Ihre Ferien. Selbstverständlich stehen wir Ihnen in erster Linie als Berater oder Vermittler zur Verfügung, wenn Sie gewisse Angebote für Ihre Reise buchen möchten.
Was ist ein Reiseplaner - Beratung im Tourismusmarkt

Der Reiseplaner ist ein individueller Berater, der einen Kunden über eine Destination oder über Ferienangebote berät und auf Wunsch für den Kunden eine individuelle Reise zusammenstellt. Der Abschluss einer Buchung ist dabei nicht das Ziel des Kontaktes, sondern die Beratung selber. Während in einem traditionellen Reisebüro die Beratung in vielen Fällen kostenlos ist, arbeitet der Reiseplaner auf Honorarbasis und macht bereits die Beratung zu einer Dienstleistung. Eine Beratung ohne Buchung ist darum beim Reiseplaner möglich, während sie im Reisebüro nicht gern gesehen ist. Gerade wenn der Kunde bereits woanders gebucht hat oder selber im Internet buchen möchte ist ein Reiseplaner somit eine gute Empfehlung.

Unterschied Reiseplaner - Reisebüro

In den gelben Seiten des Telefonbuches findet man unterschiedliche Berater für alle möglichen Aufgaben: für die Hochzeitsplanung, für die Eventorganisation, für den Unternehmensbereich, für die Finanz- oder Versicherungsbereiche, für die Suche nach einer Immobilie und für andere Bereiche. Interessanterweise aber findet man aber noch keine Berater für die Reiseplanung. In der Tourismusbranche heissen diese Berater Reisebüroagenten und sind wie der Name schon sagt, keine wirklichen Berater. Reisebüros sind rechtlich gesehen Agenturen und vermitteln Pakete und Leistungen von Reiseveranstaltern, mit denen sie Agenturverträge abgeschlossen haben. Reisebüros erhalten Provisionen von Veranstaltern und beziehen Gebühren von ihren Kunden. Sie arbeiten so eigentlich für zwei Auftraggeber, was gesetzlich gesehen zwar nicht ganz korrekt ist, aber auf Grund der geringen Provisionen dennoch toleriert ist. Ein Reiseplaner dagegen soll keine Provisionen beziehen. Er leitet sämtliche Preise direkt an seinen Kunden weiter und deckt seinen Aufwand durch ein Honorar, das er seinem Auftraggeber - dem Kunden - separat in Rechnung stellt.

Ein Reisebüroagent ist von seinem Arbeitgeber stillschweigend dazu angehalten bei einer Anfrage noch möglichst wenig Informationen abzugeben und auf einen Buchungsabschluss zu drängen. Unseriöse Firmen halten teilweise nicht einmal nach der Buchung Ihr Versprechen nach mehr Informationen ein, denn zu diesem Zeitpunkt ist ja der Auftrag bereits abgeschlossen und mehr Informationen bringen nur mehr Aufwand und nicht mehr Einnahmen mit sich. Die Beilage eines gedruckten Reisehandbuchs im abschliessenden Ticketversand ersetzt in vielen Fällen das fehlende Knowhow oder den fehlenden Willen, mehr Information für den Kunden persönliche zusammenzustellen. Ein Reisebüro steht unter Druck möglichst wenig Zeit pro Dossier einzusetzen. Ein Reiseplaner dagegen setzt sich bereits zu Beginn für seine Kundschaft ein, denn das Auftragsverhältnis beginnt ja auch mit der ersten Beratungsminute. Der Reiseplaner ist auch nach der wiederholten Frage noch bereit Antwort zu geben, denn auch dafür wird er schliesslich bezahlt. Ein Reiseplaner steht dem Kunden schlussendlich solange zur Verfügung, wie der Kunde dies wünscht.

Das Honorar des Reiseplaners

Das Honorar des Reiseplaners deckt den Aufwand für seine Beratung und für sämtliche weiteren Arbeiten, zu denen er verpflichtet wird. Der Reiseplaner ist frei, sein Honorar festzulegen. Er ist jedoch verpflichtet dies vor der Annahme eines Auftrags zu machen, damit der Kunde jederzeit entscheiden kann, wieviel eine Beratung oder eine Dienstleistung wert ist. Ein Reiseberater arbeitet im Auftragsverhältnis gemäss Schweizerischem OR für seinen Auftraggeber, den Kunden.

Im ReiseCenter Rhyfälde berechnen wir ein Grundhonorar von CHF 250.- für jede Erstanfrage. Darin inbegriffen ist eine 90-minütige Beratung und eine schriftliche Zusammenfassung der Besprechung in einem Reisevorschlag als Angebot mit Preis- und Routenvorschlag. Sämtliche weiteren Leistungen werden anschliessend im Stundensatz oder pro Reservation berechnet und sind auf einem separaten Gebührenblatt einsehbar. Das Honorar für eine komplette Reise mit einem Dossierwert von CHF 10'000.- kommt im ReiseCenter Rhyfälde auf circa CHF 400.- bis 1'000.- zu stehen. Diese Kosten sind gemessen am Aufwand realistisch und im Vergleich mit einem traditionellen Reisebüro sogar eher günstig, wenn man davon ausgeht, dass die Einnahmen eines Reisebüros je nach Dossier bei 8-14% liegen. Da unser Honorar von der effektiven Leistung abhängt und nicht wie üblich als Prozentwert berechnet wird, sind wir deshalb umso günstiger, je teurer das Dossier ist.

Die rechtlichen Fragen der Haftpflicht und Kundengeldabsicherung

Ein Reiseplaner handelt im Namen des Kunden und tritt darum in der Reisebranche selber auch als Kunde auf und nicht als Veranstalter, wie die meisten Reisebüros. Der Reiseplaner haftet in seinem Auftragsverhältnis für die Richtigkeit seiner Angaben und nicht wie der Veranstalter für die richtige Erfüllung der Reise selber. Der Reiseplaner verpflichtet sich, sein vorgeschlagenes Angebot sorgfältig auszuwählen und dabei auf Wunsch seines Kunden genaustens auf die Kundengeldabsicherung und Haftpflichtversicherung eines gewählten Veranstalters zu achten. Selber verfügt der Reiseplaner aber nicht über eine Kundengeldabsicherung, weil der Kunde selber die Zahlungen vornimmt oder der Reiseplaner lediglich die Gelder termingerecht über ein Transferkonto weiterleitet. Der Reiseplaner unterstützt den Kunden dabei, seine Rechte besser zu kennen und einsetzen zu können. Der Reiseplaner erklärt dem Kunden die Vorteile und Kosten verschiedener Absicherungen und seine daraus entstehenden Rechte und Pflichten und rät dem Kunden von unnötigen oder doppelten Versicherungen ab.

Heutzutage ist es die Regel, dass ein Schweizer Reisebüro bei einem Schweizer Veranstalter einkauft und dieser wiederum bei einem lokalen Veranstalter vor Ort. Da auch das Reisebüro selber gemäss Pauschalreisegesetz in vielen Fällen als Veranstalter handelt, ergibt sich in der Realität die Unsinnigkeit, dass bei einer Buchung insgesamt an drei Stellen für eine Versicherung bezahlt wird und bei zwei Stellen die Kundengelder gegen Verlust versichert sind. Dies sind im Detail betrachtet unnötige Kosten, die dem Kunden versteckt belastet werden. Bucht der Kunde im Internet, so verzichtet er auf viele dieser Zwischenschritte und genau hier erklärt sich auch ein Teil des Kostenvorteils des Internets. Den Nachteil des höheren Risikos bei Internetbuchungen sollte man aber keinesfalls ausser acht lassen.

Der Reiseplaner kann seinem Kunden das Risiko im Detail aufzeigen. Je nach Buchungsquelle kann man diese Kosten reduzieren, indem man Doppelspurigkeiten vermeidet. Der heutige Reisemarkt ist sehr komplex. Viele Firmen sind sich der Anforderungen oder des eigenen Risikos selber nicht ausreichend bewusst und so ist der Kunde immer auch selber dazu angehalten, diesem nicht unwesentlichen Thema genügend Aufmerksamkeit zu schenken. Gerade bei den rechtlichen Themen ist das Knowhow eines guten Reiseplaners somit sein Geld wert.